Hans hatte nie große Probleme mit dem Einschlafen – bis zu einer stressigen Phase in seinem Leben, durch die er nicht mehr schlafen konnte. Viel Arbeit, ständiges Grübeln am Abend und das Gefühl, innerlich nicht mehr richtig abschalten zu können. Er lag oft lange wach, wälzte sich hin und her und fühlte sich am nächsten Morgen wie gerädert. Nach einigen Wochen beschloss er, etwas auszuprobieren, das möglichst sanft und natürlich wirkt: Baldrian.
Er entschied sich für ein standardisiertes Präparat mit Valeriana officinalis (echter Baldrian), das er in der Apotheke bekam. Die Apothekerin erklärte ihm, dass Baldrian nicht wie ein starkes Schlafmittel sofort „umhaut“, sondern eher beruhigend auf das Nervensystem wirkt und regelmäßig eingenommen werden sollte.
In den ersten zwei, drei Nächten merkte Hans ehrlich gesagt kaum etwas. Er war etwas entspannter, aber das Einschlafen dauerte weiterhin. Früher hätte ihn das vielleicht enttäuscht, doch er hatte gelesen, dass Baldrian seine Wirkung oft erst nach einigen Tagen bis Wochen voll entfaltet. Also blieb er dran und nahm die empfohlene Dosis jeden Abend etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen ein.
Zusätzlich begann er, seine Abendroutine zu verändern: kein Handy mehr im Bett, ein kurzes Lüften des Schlafzimmers und ein paar Seiten in einem ruhigen Buch statt Fernsehen. Der Baldrian war also Teil eines größeren „Abendrituals“.
Nach rund zehn bis vierzehn Tagen bemerkte Hans Erfahrungen einer deutlichen Verbesserung. Das Gedankenkarussell wurde leiser. Er fühlte sich vor dem Schlafengehen weniger angespannt, fast so, als würde sich innerlich eine gewisse Ruhe ausbreiten.
Das Einschlafen ging schneller – statt 60 Minuten brauchte er oft nur noch 20 bis 30. Auch wenn er nachts einmal aufwachte, fand er leichter wieder in den Schlaf.
Was ihn besonders positiv überraschte:
Er fühlte sich morgens nicht benommen.
Kein „Hangover“-Gefühl wie bei manchen stärkeren Schlafmitteln.
Keine Abhängigkeit oder das Bedürfnis, die Dosis zu steigern.
Über etwa zwei bis drei Monate hinweg schlief Hans insgesamt deutlich besser. Nicht jede Nacht war perfekt, aber im Durchschnitt war seine Schlafqualität klar verbessert.
Er beschrieb es so:
„Es war, als hätte mein Körper wieder gelernt, wie Einschlafen funktioniert.“
Er war tagsüber konzentrierter, ausgeglichener und weniger gereizt. Auch seine Stressresistenz nahm zu, vermutlich weil er endlich wieder ausreichend erholt war.
Rückblickend glaubt Hans, dass mehrere Faktoren zusammenwirkten:
Regelmäßige Einnahme von Baldrian
Verbesserte Schlafhygiene
Die Erwartung, sich aktiv um seinen Schlaf zu kümmern
Die insgesamt mild beruhigende Wirkung des Pflanzenextrakts
Baldrian wirkte bei ihm nicht sedierend im Sinne von „künstlich einschläfernd“, sondern eher ausgleichend und beruhigend.
Nach einigen Monaten entschied Hans, die Einnahme langsam zu reduzieren. Er wollte testen, ob sich sein Schlaf auch ohne Unterstützung stabilisiert hatte.
Er stellte fest, dass er auch ohne Baldrian weiterhin relativ gut schlafen konnte – vermutlich, weil sich sein Körperrhythmus wieder eingependelt hatte und er seine Abendroutine beibehielt.
Für Hans war Baldrian eine sanfte, hilfreiche Unterstützung in einer stressigen Phase. Es war kein Wundermittel und wirkte nicht sofort, aber über mehrere Wochen half es ihm, wieder in einen gesunden Schlafrhythmus zu finden.
Wichtig ist natürlich:
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Was für Hans gut funktionierte, muss nicht bei allen gleich wirken. Bei starken oder langanhaltenden Schlafproblemen sollte man immer ärztlichen Rat einholen.
ÜBER DEN AUTOR

Auf dieser Seite zeige ich dir, wie ich meine Schlafprobleme ein für alle mal gelöst habe!
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